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"Das Nebelhorn entstand 1980 in Konstanz als eine der damals "typischen" Bewegungszeitungen.

Als linkes Zeitschriftenprojekt wollte es einer vom Monopol des Südkurier informierten Öffentlicheit, die eigene kritische Sichtweise entgegensetzen.Zu seinen besten Zeiten erschien es in einer Auflage von 1500 Exemplaren. Anfang 1989 wurde das Nebelhorn eingestellt.

Nachfolgeorgan des Nebelhorns war das Neue Nebelhorn. Die Bewegungen vor Ort waren abgeflaut. Der Fischmarkt schon lange geräumt. Neben der Lokalpolitik wurden verstärkt überregionale Kampagnen in der Berichterstattung aufgegriffen. Der Serviceteil wurde - dem Trend der Zeit entsprechend - ausgebaut; auch er verhinderte jedoch nicht das Ableben des Neuen Nebelhorn. Die letzte gedruckte Ausgabe erschien Dezember 1994."

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Nebelhorn
(1980-89)

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Redaktionsstatut

§1 Grundsätze

(1) Das Nebelhorn ist ein von politischen Parteien, Wirtschaftsverbänden und anderen Interessengruppen unabhängiges Monatsmagazin für Politik und Kultur. Ziel des Nebelhorn ist es, Forum einer kritischen Öffentlichkeit zu sein.

(2) Die Redaktion arbeitet auf der Grundlage folgender politischer Grundsätze: Das Nebelhorn wendet sich gegen jegliche Form von Nationalsozialismus, Militarismus, Rassismus und Sexismus, sowie Umweltzerstörung. Auf dieser Grundlage bezieht das Nebelhorn in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen Stellung für jene Menschen, die wegen ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, ihres Alters, ihrer Bildung, Meinung, sozialen Stellung oder Herkunft aus Profitinteresse diskriminiert oder unterdrückt werden. Es verpflichtet sich so dem Ziel, für die Emanzipation aller Menschen zu wirken. Das Nebelhorn bemüht sich um eine umfassende Aufklärung lokaler bzw. regionaler Prozesse, Verhältnisse und Zustände mit dem Ziel, der Leserschaft eine Grundlage zur eigenen Entscheidungsfindung zu bieten.

(3) Journalistische Leitlinien

a.) Das Nebelhorn betreibt einen emanzipatorischen, an Tatsachen orientierten Journalismus.

b.) Grundlage eines jeden Artikels ist die saubere Recherche: d.h. sie darf nicht vorschnell aufgegeben werden, wenn sie zunächst nur die vorgefasste Meinung bestätigt. Vielmehr muss der Versuch unternommen werden, Gegenpositionen einzuholen, um die Hintergründe von Geschehnissen zu erhellen. Rechercheergebnisse, die vorgefassten Meinungen widersprechen, dürfen nicht unterschlagen werden.

c.) Nachrichten und Hintergrundberichte sollen deutlich von Kommentaren unterschieden sein.

d.) Wenn unmittelbar von Ereignissen persönlich Betroffene über diese berichten, muss die Redaktion entscheiden, ob dies kenntlich gemacht wird.

e.) Im Namen des Nebelhorn ermittelte Rechercheergebnisse dürfen ausschliesslich für einen Artikel im Nebelhorn verwendet werden. Über eine weitere Veröffentlichung entscheidet die Redaktion in Absprache mit den AutorInnen.

f.) Anzeigen und anzeigenorientierte Beilagen sind vom redaktionellen Teil deutlich erkennbar zu trennen. Der Anteil gewerblicher Anzeigen darf ein Drittel des Heftumfanges nicht übersteigen.

g.) Die Redaktion anerkennt die §§ 2,3,5,6,8, des Pressekodex des Deutschen Presserates.

Neues Nebelhorn (c) 2001
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